Kitesurfen

Kiteboard

Das Kiteboard

Es gibt 5 verschiedene Kiteboard Typen, die sich innerhalb der letzten Jahre etabliert haben. Da wären 1.  Twin Tips, die auch TTs oder Bidies genannt werden, 2. Doors, 3. Wakestyle Boards 4. Directional Boards, auch Waveboards genannt  und 5. Raceboards . Die Wahl des Bretts hängt vor allem von der Kitegröße, dem Körpergewicht und deinen fahrerischen Fähigkeiten ab. Kiteboards sind in der Regel zwischen 25-50 cm Breit und zwischen 1,20-1,70 lang und erzeugen, anders als Surfbretter, nur einen sehr geringen Auftrieb, da sie viel dünner und kleiner sind. Es gibt beim Kiteboarding sowohl Bretter mit festen Bindungen, als auch mit Fußschlaufen, wobei sich Fußschlaufen für Beginner besser eignen, da hier die Verletzungsgefahr geringer ist.

Twin Tip – das Board für Einsteiger und Fortgeschrittene       

Twintip

Cabrinha Spectrum

Twin Tips eignen sich, sowohl für Beginner, als auch für fortgeschrittene Fahrer. Wobei Anfänger zunächst zu größeren Brettern greifen sollten. Große Bretter für Anfänger sind nach außen gewölbt, während kleinere Pro Boards nach innen gewölbt sind. Twin Tips sind in der Regel symmetrisch und lassen sich bidirektional, also in beide Richtungen, fahren.

Es gibt sie sowohl mit Fußschlaufen, als auch mit festen Bindungen. Welche Boardgröße? Die Größe eures Kiteboards ist abhängig von euren fahrerischen Fähigkeiten, der Windstärke, dem Kite und natürlich eurem Körpergewicht. Je größer euer erstes Board ist, desto schneller ist auch der Lernerfolg! Fahrbereich: Freestyle, Freeride

Körpergewicht Boardgröße für Anfänger Boardgröße für Fortgeschrittene
60 kg 138 cm 130 cm bis 133 cm
85 kg 142cm 143 cm bis 136 cm
105 kg 148 cm 138 cm bis 142 cm

Door: das Einsteiger und Leichtwindboard                             

Kiteboard

Spleene Door

Das Door Kiteboard wurde von der deutschen Kiteboarding Firma SPLEENE erfunden und ständig weiterentwickelt. Doors sind für gewöhnlich etwas größer als vergleichbare Twin Tips und haben hervorragende Gleiteigenschaften. In den meisten Kiteschulen werden Doors für die ersten Gehversuche auf dem Wasser verwendet.

Sie eignen sich auf Grund Ihrer Bausweise bestens für Fahranfänger, da sie einfach zu handhaben sind und sich sehr fehlerverzeihend fahren lassen. Genauso ist ein Door Brett auch für schwere oder für fortgeschrittene Fahrer die auch bei Leichtwind unter 10 Knoten aufs Wasser möchten geeignet.

Wakestyle Board: das Trick Board für Fortgeschrittene & Pro’s           

Wakestyle Kiteboard

Slingshot Wakestyle

Wake Style Boards sind vor allem für Fortgeschrittene und Pro-Fahrer geeignet. Diese Bretter ähneln Wakeboards. Im Gegensatz zu Twin Tips sind sie stabiler, schwerer, haben einen stärkeren Rocker (Bodenkurve an der Unterseite des Boards).

Der große Vorteile dieser Bretter ist, dass sie ihre Fahrer leichter in die Luft katapultieren. Der Nachteil: sie laufen weniger gut Höhe und sind somit für Kiteboarding Anfänger eher ungeeignet.

  Directional: das Kiteboard fürs Wave Kiten                              

Directional Kiteboard

Cabrinha Directional

Directional Kiteboards sind Surfboards sehr ähnlich und verlaufen nach Vorne eher spitz. Sie sind vor allem für das wave Kiten, also das Fahren in einer Welle, konzipiert. Ihre Bausweise ist robuster, als die eines Twin Tips und es besteht die Möglichkeit Fußschlaufen auf ihnen anzubringen.

Durch Ihre Form verleihen sie dem Fahrer mehr Auftrieb, was für mehr Stabilität in der Welle sorgt. Directionals können wie ihr Name schon sagt nur in eine Richtung gefahren werden.

Für Anfänger sind sie daher eher ungeeignet, da bei einem Richtungswechsel auch die Fußstellung gewechselt werden muss.

Raceboard: das Kiteboard für alle Speed Junkies                    

Raceboard

Naish Raceboard

Raceboards sind, wie ihr Name schon sagt, vor allem für Rennen konzipiert und erreichen ordentlich Speed. Sie sind größer als Twin Tips oder Doors und haben sehr lange Finnen.

Für gewöhnlich werden Raceboards auf dem flachen Wasser, von fortgeschrittenen bis professionellen Fahrern, eingesetzt.

 

Kiteboard Hersteller:

Spleene, Core, Cabrinha, Nobile, Brunotti, Fanatic, RAM air, CrazyFly, Carved, Deluxe, Woodboard, Liquid Force, RRD Roberto Ricci, North, JN, Underground, Gaastra, Slingshot, Naish, Shinn, Ocean Rodeo, Weinman, Xeno, Allride, F-one, Flysurfer

Welches Kiteboard wählen?

In diesem youtube Video von KHK werden die Unterschiede der Kiteboards in Bezug auf Größe und Können des Fahrers nochmals sehr anschaulich erklärt.

Wie ist ein Kiteboard aufgebaut?

Alle wichtigen Infos zu Steuerung des Boards, Ankanten, Finnen, Foodstrap, Rocker, Shape, Side wall etc.

Die Geschichte des Kiteboards

Ende der 90ger verwendete Corey Roeseler zum ersten mal ein Board zum Kiteboarding, das damals sehr einem Surfbrett ähnelte. Das Fahren auf einem Brett setzte sich jedoch erst einige Jahre später durch. Im Jahr ’97 kam dann der erste Tube Kite auf den Markt. Es war ein Kite der zum ersten mal einen einfacheren Wasserstart ermöglichte. 1997 wurde das erste Kiteboard von Ness und Sales (zwei Franzosen) auf den Markt gebracht. Noch bis ins Jahr 2001 herrschten die Directional Boards vor. Schließlich bahnten sich jedoch auch Twin Tips, Doors, Wakestyle Boards und Raceboards ihren Weg im Kitesurfing.

Alle Wichtigen Informationen zur Kite Wahl, die Top-3 Anfänger Kites 2012 und 2013, Bar, Trapez, Kitereisen, Spots, Kiteshops, Kiteschule & Kitekurse uvm. findest du bei uns!

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